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HintermSchirm,

Hinterm Schirm S01E07 – Player Facing – Wenn Monster nur reagieren und Spieler alle Würfe ablegen.

Oktober 11, 2018
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Hallo liebe Freunde des feinen Rollenspiels!

Habt ihr manchmal einfach keinen Bock jedes Monster als Spielleiter zu würfeln? Beim Angriff, bei der Verteidigung (in manchen Systemen), beim Baden (ups..sorry-falscher Post) – egal – irgendwann kann das nerven. Hier gibt es aber Abhilfe. Das Ding nennt sich Player Facing und bringt nicht nur mit sich, dass Spieler Würfelwürfe übernehmen (auch für die Feinde) sondern auch, dass die Spielwelt reaktiv auf die Handlungen der Charaktere agiert – und zwar nur reaktiv.

Manche nennen das cineastischer, manche nennen das schwammig und manche finden das extrem seltsam. Wir haben unsere eigene Meinung zu dieser Mechanik und Storygames (wie sie sich nennen).

Thema 2: Wir besprechen im zweiten Teil der Folge „Sicherheit am Spieltisch“. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Varianten der Anzeige unsicherer Inhalte ein (etwa dann, wenn man als Spieler sich nicht mit Themen wie Vergewaltigungen, Folter, Sex, Kindesmord beschäftigen möchte). Wir besprechen zudem, was eigentlich das konkrete Problem in der Praxis ist, welche Methoden es gibt, um einen gemeinsamen Nenner zu finden und wie man während des Spiel unliebsame Inhalte deutlich machen kann ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Lehnt euch also zurück, holt euch nen Kaffee und genießt den Spaß 😉

Wir wünschen euch viel Freude beim Zuhören!

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Dieses Mal mit: Ralf, Christian, Mauro
CC Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Theme: „Not As It Seems“ Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

 

 

2 comments

  1. Bad_Data sagt:

    Liebe Menschen hinter dem Schirm!
    Ich habe gerade diese Folge gehört und ich habe den Eindruck, dass vielleicht noch ein paar zusätzliche Infos nützlich sein könnten. Infos über die X Card zum Beispiel: https://docs.google.com/document/d/1SB0jsx34bWHZWbnNIVVuMjhDkrdFGo1_hSC2BWPlI3A/edit#heading=h.5lte4rb04w1o

    Generell fand ich die Folge eher enttäuschend. Ich hatte, bei beiden Themen übrigens, den Eindruck, dass ihr relativ wenig Wissen davon habt, worüber ihr da überhaupt redet. Ich fänds super, wenn ihr da vielleicht ein bisschen mehr Zeit in die Vorbereitung fließen lasst. Oder euch eventuell einfach Personen einladet, die mehr Expertise von der Materie mitbringen. Damit meine ich nicht, dass ihr gar keine Ahnung habt. Es ist aber ganz deutlich anzumerken, dass beide Themengebiete in eurer rollenspielerischen Lebenswelt entweder nur ein sehr kleine oder gar keine Rolle spielen.

  2. Moin zusammen,

    was Bad_Data da sagt, ist zwar ein wenig direkt formuliert, aber in einigen Punkten habe ich mir auch gedacht: Neeeeiiiiiin, das stimmt doch so nicht. Zum Beispiel: Was tut das Monster in PbtA, während die Spieler handeln? Es steht nämlich nicht herum.

    Dass die Spieler alle Würfe tun, bedeutet ja nur, dass sie dem SL die Bürde des Würfelns abnehmen. Die Geschichte geht natürlich trotzdem weiter. Im Falle des hereinstürmenden Monsters würde das bedeuten, dass der SL beschreibt, wie das Monster ankommt, die Spieler aber dann entscheiden, was sie tun. Gehen sie zum Gegenangriff über? Weichen sie aus? Zaubern sie eine Eismauer? Versuchen sie zu diskutieren? Die Spieler würfeln. Misslingt dieser Wurf und der Charakter wird vom Monster aufgespießt, dann sind wieder die Spieler dran: Sie würfeln „Schaden einstecken“. Haben sie Rüstung und Würfelglück, ist noch mal alles gutgegangen. Wenn nicht — dann nicht.

    Genauso stimmt es nicht, dass narrative Kämpfe nur 10 Minuten dauern. Vielleicht ist die finale Kampfhandlung schnell erledigt, aber dann passiert viel drumherum. Vielleicht ein Versteckspiel, vielleicht ein langer Dialog, vielleicht eine Verfolgsjagd, vielleicht, vielleicht, vielleicht. Kann auch sein, dass der Kampf eine halbe oder Dreiviertelstunde dauert. Dann ist es vielleicht so wie im Bond-Film, wenn der Bösewicht noch einmal mit dem Auto gejagt wird oder auf einer Riesenantenne herumklettert. Oder die Raumstation bricht auseinander. Ihr habt das schöne Wort „cineastisch“ benutzt, das es eigentlich ganz gut beschreibt: Wie im Kino eben.

    Aber jetzt habe ich auch wirklich genug gemeckert. Eine schöne Folge war’s trotzdem und ich hatte Spaß, euch zuzuhören. 🙂

    Grüße,
    Herr Littelmann

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